ZU GAST BEI HILDE DOMIN
Eröffnungskonzert SHALOM-MUSIK.KOELN 2026: Chormusik, Uraufführung und jiddische Lieder
TIKKUN OLAM
Bar Zemach und das Jewish Chamber Orchestra Hamburg
Musik von u.a. Gustav Mahler und Astor Piazzola und Uraufführung von Gerald Cohen
Susanne Weinhöppel
Lieder, Poesie, Geschichten und Musik – Susanne Weinhöppel verbindet jüdische Kultur mit feinem Humor und zarter Melancholie, auf Deutsch und Jiddisch.
Roman Grinberg
Roman Grinberg verbindet jüdischen Humor, Musik und Erzählkunst zu einem ebenso unterhaltsamen wie berührenden Bühnenabend.
Anna Margolina
Jazz, Poesie und kulturelle Identität: Anna Margolina verbindet jiddische Lyrik mit modernen Klangwelten zwischen Folk, Soul und Elektronik.
Pia Viola Buchert & Tatjana Dravenau
Ein eindringlicher Liederabend über Exil, Erinnerung und künstlerische Verarbeitung – mit Werken jüdischer Komponist*innen des 20. Jahrhunderts.
Jakub Stefek
Orgelmusik im Spannungsfeld von Tradition und Wiederentdeckung: Jakub Stefek bringt jüdische Klangwelten in den sakralen Raum von St. Aposteln.
Jalda Rebling & Ars Choralis Coeln
Eine musikalisch-spirituelle Reise durch die Welt der Psalmen: Jalda Rebling und Ars Choralis Coeln verbinden jüdische und christliche Traditionen zu einem eindrucksvollen Klangraum zwischen Meditation und lebendigem Lobpreis.
YIDDISH SUMMER WEIMAR meets SHALOM-MUSIK.KOELN
BEST OF YIDDISH SUMMER WEIMAR
AUS DEM LEBEN DES KÖLSCHEN GENIES JACQUES OFFENBACH
OFFENBACHS GEHEIMNIS
Kabarettistin Tina Teubner, Cellist Andreas Müller und Pianist und Autor Ben Süverkrüp
ZUM PROGRAMM
Popstar des 19. Jahrhunderts, Kölner, jüdischer Komponist: Jacques Offenbach war ein musikalisches Phänomen – schnell, witzig, unaufhaltsam. Tina Teubner erzählt seine Geschichte mit Tempo und feinem Gespür für Zwischentöne, begleitet von seiner Musik für Cello und Klavier.
Am Anfang stehen zwei Brüder aus Köln, die in Paris ankommen – ohne Sprache, ohne Plan, aber voller Ehrgeiz. Aus Jakob und Julius werden Jacques und Jules. Der eine erobert die Bühnen der Stadt im Sturm, liefert den Soundtrack für ein ganzes Lebensgefühl und wird zum gefeierten Entertainer seiner Zeit.
Der andere entzieht sich diesem Tempo. Während um ihn herum alles in Bewegung ist, bleibt Jules still, eigensinnig, fast unbeweglich. Zwei Lebensentwürfe, die kaum gegensätzlicher sein könnten – und doch miteinander verbunden bleiben.
Ein Abend zwischen Musik und Erzählung, voller Witz, Tempo und überraschender Tiefe.
MITWIRKENDE
Tina Teubner – Erzählung
Andreas Müller – Violoncello
Ben Süverkrüp – Klavier & Text
TICKETS
25/15€ & 20/10€
VERANSTALTUNGSORT
KONZERT: Schofar und Klarinette
Das Konzert präsentiert verschiedene Facetten jüdischer Musik: von religiösen Melodien bis zu Neuer Musik und von Klezmer bis zur jüdischen Kunstmusik der frühen Moderne. Das Programm wird durch den Hornisten Bar Zemach eröffnet, der als einer von ganz wenigen Musikern weltweit das Schofar als melodisches Instrument mit praktisch unbegrenzten Möglichkeiten beherrscht. Er wird das berühmte „Kol nidre“ von Max Bruch interpretieren.
DISKUSSION: Jüdisches Musikleben im heutigen Deutschland
Es beteiligen sich erstmals vier international renommierte Experten, darunter die Inhaber der beiden heute in Europa existierenden Professuren zu jüdischer Musik: Prof. Dr. Jascha Nemtsov und Prof. Dr. Sarah Ross, sowie der Gründer und künstlerischer Leiter des Festivals Yiddish Summer Weimar Dr. Alan Bern und Leiterin der Alten Synagoge Essen – Haus jüdischer Kultur Dr. Diana Matut.
TAGUNG: Jüdisches Musikleben im heutigen Deutschland
Jahrhundertelang wurde die jüdische Musik von der nicht-jüdischen Umgebung kaum wahrgenommen. Seit dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts wurde sie dennoch zu einem Diskussionsthema in der deutschen Musikpublizistik. Der Anstoß dazu war die zunehmende Beteiligung von Musikern jüdischer Abstammung am europäischen Musikleben.
Station 5
TEHILA NINI GOLDSTEIN, JASCHA NEMTSOV, JULIA REBEKKA ADLER, SCHLOSS LOERSFELD
ORGEL, TROMPETE und SCHOFAR im DOM
ORGELMUSIK ALS NACHTKONZERT UND ABSCHLUSS LANGER TAG