Roman Grinberg
Foto: Ouriel Morgensztern
Roman Grinbergs wichtigstes Anliegen ist der Abbau von Ressentiments und der Kampf gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit. Das Mittel seiner Wahl dafür ist die jüdische Musik, die er als eine Art „Transportmittel“ für seine Arbeit nutzt, um Menschen zu erreichen und für die jüdische Kultur zu sensibilisieren. So widmet er sein berufliches Lebenswerk der Pflege, Verbreitung und Erhaltung der osteuropäischen jüdischen Musik und Literatur.
Neben reger Konzerttätigkeit bringt er im Rahmen seiner eigens gegründeten Kulturinitiative KuBiK unter anderem in Schulen, Kirchen und ländlichen Gemeinden die Menschen dazu, über Brücken, die er baut, aufeinander zuzugehen und einander besser zu verstehen.
Speziell die junge Generation ist ihm dabei ein Anliegen, und so widmet er sich schwerpunktmäßig der Aufgabe, Jugendliche unterschiedlicher Herkünfte und Kulturen zusammenzubringen, um miteinander zu singen und zu musizieren.