Leila Schütz
Foto: Mirco Dalchow
Leila Schütz ist Preisträgerin des Cavalli-Monteverdi-Wettbewerbs 2023 in Cremona, studierte in Paris Violine und Theater, bevor sie an der Hochschule für Musik in Dresden eine Gesangsausbildung absolvierte. Als Ensemblemitglied am Theater Rostock sang sie ein breites Spektrum an Rollen, darunter Frasquita (Carmen), Amore (Orfeo ed Euridice), den Sandmann/die Taufee (Hänsel und Gretel), La Cavalieri in Amadeus sowie die gute Hexe/böse Hexe in der neuen Oper The Wizard of Oz von Lucy Landymore. Zu ihren weiteren Rollen zählen die Königin der Nacht, Zerbinetta in der Hybridoper Dafne auf Naxos an der Serkowitzer Volksoper sowie Olympia am Theater Freiberg.
Regelmäßig tritt sie mit dem Kadya Trio an der Seite von Alan Bern und Mark Kovnatskiy mit jiddischer Musik auf und war 2025 in der Krakauer Philharmonie sowie beim Shtetl Berlin Festival zu sehen. 2023 sang sie Glikl in der Uraufführung in des Glikl-Oratorye in Weimar, mit Musik von Alan Bern und Text von Diana Matut. Im Sommer 2026 wird sie die Hauptrolle in Togbukh, einem jiddischen Musiktheaterstück von Alan Bern und Diana Matut, am Theater Mon Ami in Weimar übernehmen. Weitere Engagements umfassen das Orfeo-Week-Festival in Italien sowie Auftritte an Orten wie der Laeiszhalle in Hamburg und der Oradea-Philharmonie.