Bar Zemach

Bar Zemach mit Horn als Solist im Konzert

Foto: Ricki Sofer

Bar Zemach ist israelischer Hornist und Schofarspieler mit Wohnsitz in Berlin. Er studierte bei Prof. Christian Friedrich Dallmann an der Universität der Künste Berlin und war Stipendiat der Lucerne Festival Academy, des Moritzburg Festivals sowie des Grafenegg Campus. Als Solohornist wirkte er in der Jungen Deutschen Philharmonie und war auf Zeit bei den Düsseldorfer Symphonikern und Staatskapelle Berlin engagiert. Seit 2022 bekleidet er die Position des Solohornisten im West-Eastern Divan Orchestra. Sein Solodebüt in Deutschland gab Bar Zemach sowohl an der Berliner Philharmonie als auch im Konzerthaus Berlin mit Horn und Schofar.

Als Kammermusiker musizierte er mit den Bläsern der Staatskapelle Berlin, mit denen er sämtliche Bläserserenaden von Richard Strauss aufgenommen hat, sowie auf Festivals wie dem Jerusalem Chamber Music Festival, West Cork, den Internationalen Tagen Jüdischer Musik. Im Boulez Ensemble arbeitet er mit Komponisten und Dirigenten wie Matthias Pintscher, Jörg Widmann und George Benjamin zusammen und gastiert zumal beim Pacific Quintet. Mit Giora Feidman tritt er als Mitglied der Klezmer Virtuosen und im Trio sowohl konzertant als auch auf CD in Erscheinung.

Als Pionier bringt Bar Zemach den Schofar in die klassische Musik: 2025 spielte er in der Berliner Philharmonie die Uraufführung eines von Zukunft Klassik in Auftrag gegebenen Konzerts für Schofar und Orchester von Amir Shpilman.

Ebenfalls uraufgeführt hat er ein Schofar-Konzert von Michael Wolpe beim israelischen Festival Sound of the Desert. Weitere Auftritte als Schofar-Solist führten ihn u. a. zu den Nürnberger Symphonikern, der Thüringen Philharmonie, der Israel Symphony und dem St. Christopher Chamber Orchestra; Recitals bestreitet er mit dem Pianisten Jascha Nemtsov. Für die Saison 2024/25 wurde Bar Zemach als Britten Pears Young Artist ausgewählt.

2026 ist Bar Zemach Artist in Residence beim Festival SHALOM-MUSIK.KOELN.

Zurück
Zurück

Avi Avital

Weiter
Weiter

Bernhard Steiner